Skispringen: Tolle Stimmung trotz Regen beim zweiten Wettkampf der Mini-Tournee HOLZHAU/ZSCHOPAU - Die von Skisprung-Regionaltrainer Achim Schaale (SV Nordisch/Alpine Zschopau) organisierte Kids jump-on-snow-Tour hat am Freitagnachmittag ein gutes Dutzend Kinder im Alter zwischen drei und zwölf Jahren nach Holzhau gelockt. Gern hätte der 46-Jährige bei der Sichtungsserie, deren Idee aus der internationalen Vier-Schanzen-Tournee rührt, mehr Teilnehmer begrüßt. Doch wie schon beim Auftakt am 1. Januar in Oberwiesenthal spielte das Wetter nicht ganz mit. "Mehr Pech kann man nicht haben", meinte Schaale in Anspielung auf den Regen und den Wind. Da Schaale aus Falkenau stammt und auch in der dortigen Region Interesse für den Skisprung wecken will, hatte er einen Ort in Mittelsachsen als zweite Station der Mini-Tournee auserkoren. Die vom zunächst kalten Februar-Wetter geschürten Hoffnungen auf optimale Bedingungen erfüllten sich jedoch nicht. "Trotzdem haben wir eine gute Schanze aus Schnee, dank der Unterstützung der Firma SportRichter, die den Skilift in Holzhau betreibt, hinbekommen. Und die Resonanz war angesichts der Witterung auch ganz okay", betont Schaale. Für hart gesottene Urlauber sowie einige Wintersport-Fans aus Dresden und Leipzig, die sich schon im Vorfeld angekündigt hatten, war sogar Skisprung-Landestrainer Peter Grundig angereist. Seine Tipps trugen dazu bei, dass jeder Sprung mindestens drei Meter betrug. "Die Bestweite lag bei 7,5 Metern", so Schaale.Die von Toralf Richter (Ski-nordisch Regionaltrainer Mittelsachsen) gesponderten Sonderpreise für die Kinder, die mit Skilanglaufski am weitesten springen, gingen an Lukas Glaser (SSV Geyer) für seinen 7,5 Meter-Sprung und an Merle Richter (SSV 1863 Sayda), die 5,5 Meter weit sprang. Vier Kinder
waren nach ihrem Start am Fichtelberg zum zweiten Mal dabei. "Sie wollen
es in der Gesamtwertung wissen und sich die Sprung-Ski sichern, die als
Preis warten", mutmaßt Achim Schaale. Doch noch sei alles offen.
Schaale glaubt trotz des derzeit milden Wetters daran, zwei weitere
Wettbewerbe in Zschopau und Augustusburg austragen zu können. |




